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Mexiko erreicht Achtelfinale

WM 2026: Mexiko schmeißt DFB-Besieger raus - BILD

Mexikos Weg ins Achtelfinale

Mexiko hat sich mit einem 2:0-Sieg gegen Ecuador für das Achtelfinale der WM 2026 qualifiziert. Die Tore für die Gastgeber erzielten Julián Quiñones in der 22. Minute und Raúl Jiménez in der 31. Minute. Das Spiel fand im Aztekenstadion statt und war von einem überzeugenden Auftritt der mexikanischen Mannschaft geprägt.

Der Sieg markiert den vierten Erfolg im vierten Spiel für Mexiko in diesem Turnier. Die Mannschaft hat bisher eine makellose Bilanz mit vier Siegen, acht eigenen Treffern und keinem Gegentor vorzuweisen. Diese Dominanz hat Mexiko zu einem Geheimfavoriten des Turniers gemacht.

Die Partie begann mit einer einstündigen Verspätung aufgrund eines Unwetters, das Gewitter, Starkregen und Hagel mit sich brachte. Trotz der Verzögerung und der anfänglichen Schwierigkeiten bei der Anreise der ecuadorianischen Mannschaft, die sich über eine fast neunstündige Reise beschwerte, zeigte Mexiko eine starke Leistung.

Vorfälle vor dem Spiel

Vor dem Spiel gab es mehrere außersportliche Vorfälle, die vom ecuadorianischen Fußballverband bei der FIFA beanstandet wurden. Trainer Sebastián Beccacece von Ecuador kam anderthalb Stunden zu spät zu einer Pressekonferenz und beklagte die verlängerte Reisezeit seines Teams. Der Verband reichte offiziell Beschwerde ein, da diese Vorgehensweisen den Grundsätzen von Fair Play und Gleichbehandlung widersprüchen.

Zusätzlich beschwerte sich Ecuador über die geringe Anzahl an verfügbaren Tickets für ihre Fans. Auch das Verhalten einiger mexikanischer Fans, die in der Nacht vor dem Spiel mit Feuerwerk, Trommeln, Hupen und lauter Musik vor dem Hotel der ecuadorianischen Spieler Lärm machten, wurde kritisiert. Der ecuadorianische Verband erklärte, dass sie auf solche unsportlichen Handlungen stets auf dem Spielfeld antworten würden, was im Spielverlauf jedoch nicht gelang.

Im Spiel selbst sah Ecuadors Piero Hincapié in der Nachspielzeit die Rote Karte, nachdem er sich bei einer Auseinandersetzung die Hand vor den Mund gehalten hatte, was seit Kurzem verboten ist.

Mexikos Stärke und Ausblick

Mexiko hat in den ersten vier Spielen seine Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Mannschaft, oft als „El Tri“ bezeichnet, ist längst kein Außenseiter mehr. Die perfekte Gruppenphase mit Siegen gegen Südafrika (2:0), Südkorea (1:0) und Tschechien ermöglichte es Mexiko, als Gruppenerster auch das Sechzehntelfinale im eigenen Land, im Aztekenstadion, auszutragen.

Die Defensive der mexikanischen Mannschaft zeigte sich als Bollwerk, und auch Ecuador fand kein Mittel gegen die gut organisierte Abwehr. In der Offensive überzeugten Spieler wie das Talent Gilberto Mora, der Routinier Raúl Jiménez, der sein Länderspieltor erzielte, und der flexibel einsetzbare Julián Quiñones, der bereits dreimal im Turnier getroffen hat.

Mittelfeldspieler Érik Lira betonte, dass das Team seinen Heimvorteil voll ausnutze. Mexiko zeigte gegen den Deutschland-Bezwinger einen Vollgas-Fußball, gepaart mit Abgezocktheit. Im Achtelfinale trifft Mexiko auf den Sieger der Partie zwischen England und der DR Kongo, die ihr Sechzehntelfinale noch bestreiten müssen. Das Achtelfinale findet ebenfalls im Aztekenstadion statt, was Mexiko einen weiteren Heimvorteil verschafft.

Bei den letzten beiden Heim-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 erreichte Mexiko jeweils das Viertelfinale. Torschütze Quiñones erklärte nach dem Spiel, dass der Sieg gegen Ecuador erst der erste Schritt war.

Raus mit dem Jubel: Mexiko steht im Achtelfinale.
Raus mit dem Jubel: Mexiko steht im Achtelfinale. Credit: tagesschau.de

Die Konkurrenz darf die Äußerungen der mexikanischen Spieler als Kampfansage verstehen, denn Mexiko scheint reif für mehr zu sein. Ab einem möglichen Viertelfinale würde die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre in den USA weiterspielen.

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Source: bild.de

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