Wettbieten um Manzambi
Der SC Freiburg könnte sich auf einen Rekordtransfer vorbereiten, da der Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi vor einem möglichen Wechsel in die Premier League steht. Ursprünglich schien eine Einigung mit Newcastle United über einen Transfer des Mittelfeldspielers bevorzustehen. Berichten zufolge soll sich der SC Freiburg mit Newcastle bereits auf eine Ablösesumme geeinigt haben. Jedoch fehlte noch die Zustimmung des Spielers.
Nun könnte es eine Wendung in den Verhandlungen geben, da Aston Villa, der Europa-League-Sieger, ebenfalls Interesse an Manzambi zeigt. Dies berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano. Aston Villa möchte den Wechsel zu Newcastle verhindern und den Spieler selbst verpflichten. Diese Entwicklung könnte zu einem Wettbieten zwischen den beiden englischen Klubs führen.
Hintergrund des Interesses
Das Interesse von Aston Villa an Manzambi soll eine Reaktion auf den Kreuzbandriss des belgischen Spielers Amadou Onana sein. Manzambi, der in der vergangenen Saison als einer der Leistungsträger in der Bundesliga galt, war ein zentraler Spieler im Freiburger Mittelfeld. Er erzielte sieben Bundesliga-Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor.
Auch international machte der junge Spieler auf sich aufmerksam und war ein entscheidender Faktor auf dem Weg ins Finale der Europa League. Dort unterlag Freiburg ausgerechnet Aston Villa mit 0:3. Bei der WM zeigte Manzambi ebenfalls starke Leistungen, indem er in vier Spielen drei Tore erzielte, bevor er aufgrund von Knieproblemen nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Mögliche Rekordeinnahmen für Freiburg
Für den SC Freiburg würde ein Transfer von Manzambi die höchste Einnahme für einen Spielertransfer in der Vereinsgeschichte bedeuten. Laut Sky soll sich das Gesamtpaket für Manzambi, inklusive möglicher Bonuszahlungen, auf knapp 70 Millionen Euro belaufen. Zuvor war von einer Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro die Rede, auf die sich Freiburg und Newcastle United geeinigt hatten.
Bisherige Rekordverkäufe des SC Freiburg waren Kevin Schade, der 2024 für angeblich rund 25 Millionen Euro zu Brentford wechselte, und Merlin Röhl, für den Freiburg angeblich ebenfalls 25 Millionen Euro von FC Everton erhalten haben soll. Manzambi war 2023 von Servette Genf in den Nachwuchs des SC Freiburg gewechselt und gehörte ein Jahr später bereits zum Profikader. Er hatte in Freiburg noch einen Vertrag bis 2030.

Der Schweizer Nationalspieler, der mit der Nati im Viertelfinale der WM gegen Argentinien ausschied, könnte in der kommenden Saison sogar in der Champions League spielen, sollte er zu Aston Villa wechseln, da der Klub in der Vorsaison Vierter in der Premier League wurde.
Eine offizielle Bestätigung des Deals steht noch aus, aber die Verhandlungen zwischen Freiburg und Aston Villa sollen bereits zu einer vollständigen Einigung über den Wechsel geführt haben.
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Source: bild.de





