Start / Wissenschaft / Pestizid: Warum ist das Verbot des s ProFume im Hamburger Hafen wichtig?

Pestizid: Warum ist das Verbot des s ProFume im Hamburger Hafen wichtig?

pestizid — DE news

Das Pestizid ProFume, das als extrem klimaschädlich gilt, darf im Hamburger Hafen nicht mehr zur Schädlingsbekämpfung verwendet werden. Diese Entscheidung wurde vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) getroffen, nachdem sich herausgestellt hat, dass ProFume 7.500-mal klimaschädlicher ist als CO2.

Die Deutsche Umwelthilfe hatte bereits gegen die Verwendung dieses Mittels geklagt. Das Verbot ist ein bedeutender Schritt in Richtung Umweltschutz und zeigt, wie ernst die Behörden die Gefahren von schädlichen Pflanzenschutzmitteln nehmen.

Das Verbot betrifft auch die Lebensmittelsicherheit. In einer Charge von SCHANI Kichererbsenmehl mit der Batchnummer LOT Nr. KIE028 wurde das Pestizid Chlorpyrifos nachgewiesen, das in der Europäischen Union nicht als Pflanzenschutzmittel zugelassen ist. Verbraucher sollten deshalb genau auf die Produktdaten achten.

Wichtige Fakten:

  • Das BVL hat einen Teil der Zulassung des Pestizids ProFume widerrufen.
  • Vom Verzehr des betroffenen Kichererbsenmehls wird abgeraten.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum für das betroffene Kichererbsenmehl ist 04/2027.

Die Entscheidung zeigt auch die wachsende Sensibilität für den Einfluss von Chemikalien auf unsere Umwelt und Gesundheit. Doch was kommt als Nächstes? Die genauen Schritte zur Umsetzung des Verbots sind noch unklar.

Markiert: