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Ostallgäu: Wie würdigt den Einsatz von Frauen in der Kommunalpolitik?

ostallgäu — DE news

Ostallgäu hat eine wichtige Tradition in der Kommunalpolitik. Frauen haben hier über viele Jahre hinweg bedeutende Beiträge geleistet. Diese Woche ehrte der Landkreis drei herausragende Frauen mit dem Ehrenring, der höchsten Auszeichnung, die vergeben werden kann. Clara Knestel, Christine Räder und Angelika Schorer wurden für ihr Engagement ausgezeichnet.

Aber das war nicht alles: Gleichzeitig verabschiedeten die Mitglieder des Kreistags Ostallgäu Josef Rid, der nach unglaublichen 54 Jahren im Amt seinen Rücktritt bekannt gab. Seine Verdienste sind unbestreitbar — er hat die politische Landschaft Ostallgäus entscheidend mitgestaltet.

Maria Rita Zinnecker, die Landrätin, betonte: „Der Ehrenring ist die höchste Auszeichnung, die der Landkreis zu vergeben hat.“ Sie hob hervor, wie wichtig es ist, die Leistungen von Frauen in der Kommunalpolitik anzuerkennen. „Sie alle haben mit ihrem Engagement, mit ihrem Ehrenamt gewirkt,“ sagte sie weiter.

Das Thema Frauen in der Kommunalpolitik gewinnt zunehmend an Bedeutung — nicht nur in Ostallgäu. Ihre Stimmen und Perspektiven sind entscheidend für eine ausgewogene Politik. Das zeigt sich auch bei aktuellen Projekten wie dem Solarpark Nesselwang, der nun offiziell in Betrieb genommen wurde und jährlich etwa 8700 Megawattstunden (MWh) umweltfreundliche Energie erzeugen soll.

Das Musikfestival ‚Go to Gö‘ in Görisried feiert zudem sein 30-jähriges Bestehen. Doch auch hier gibt es Herausforderungen: Der Festplatz wird verbaut, was bedeutet, dass kein Ausweichgelände zur Verfügung steht.

Die Verabschiedung von Josef Rid markiert einen Wendepunkt. Die nächsten Wahlen stehen vor der Tür, und es bleibt abzuwarten, wer sein Erbe antreten wird. Klar ist jedoch: Die Stimme der Frauen wird auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

Insgesamt zeigt sich: Ostallgäu ist nicht nur ein Ort des Wandels, sondern auch ein Ort des Gedenkens an diejenigen, die viel für die Gemeinschaft geleistet haben. Die Würdigung dieser Leistungen ist ein Schritt in die richtige Richtung — sowohl für die Gegenwart als auch für die Zukunft.

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