Die anhaltende RAM-Krise zwingt Valve dazu, die Hardware-Planung der Steam Machine neu auszutarieren, was den Release verzögert. Ursprünglich wurde die Steam Machine Ende 2025 angekündigt, nun plant das Unternehmen einen Release im Jahr 2026.
Die Situation ist komplex. Die RAM-Krise hat nicht nur Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Komponenten, sondern auch auf die Preisgestaltung von Hardwareprojekten. Valve hat bereits angedeutet, dass diese Engpässe kurzfristig spürbar wurden und dass sie alles beeinflussen werden, was sie herstellen.
Das Unternehmen möchte sicherstellen, dass die Steam Machine zu einem konkurrenzfähigen Preis angeboten wird. Valve erklärte: „Die Situation wird im Grunde alles beeinflussen, was wir herstellen, und wir versuchen sicherzustellen, dass die Steam Machine weiterhin zu einem möglichst guten und konkurrenzfähigen Preis verfügbar bleibt.“ Dies ist besonders wichtig in einem Markt, der von starker Konkurrenz geprägt ist.
Ein weiterer Aspekt sind die technischen Fortschritte. AMD hat ein Treiber-Update veröffentlicht, das HDMI 2.1 für Linux unterstützt — eine Funktionalität, die für viele Nutzer von Bedeutung sein könnte. Dennoch bleibt unklar, ob die Steam Machine tatsächlich HDMI 2.1 unterstützen wird.
Wichtige Fakten zur Situation:
- Valve plant einen Release der Steam Machine im Jahr 2026.
- Der Steam Controller wurde am 4. Mai 2026 veröffentlicht und war nach nur 30 Minuten ausverkauft.
- Die Preise für den Steam Controller betragen 99 Euro.
Diese Entwicklungen werfen Fragen auf: Wie wird sich die RAM-Krise langfristig auf Valves Hardware-Projekte auswirken? Und wird Valve in der Lage sein, mit einer soliden Startmenge der Steam Machine in den Lagern zu stehen? Die Antworten darauf bleiben vorerst ungewiss.





