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Timmy wal: Was geschah mit dem Buckelwal Timmy?

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„Er bereitet sich scheinbar seelisch und moralisch auf die Abfahrt vor“, sagte Umweltminister Backhaus über den Buckelwal Timmy, der seit Wochen vor der Ostsee-Insel Poel festhing. Die Rettungsaktion hat nun eine neue Wendung genommen, da Timmy erfolgreich in einen Lastkahn transportiert wurde.

Timmy war seit dem 3. März in der Ostsee gefangen — insgesamt 26 Tage. Seine Situation war besorgniserregend, da Buckelwale normalerweise nicht in diesem Gebiet leben. Ihr natürlicher Lebensraum ist der Atlantik. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich Timmy um 90 Grad gedreht hat, was die Rettungspläne erleichterte.

Die Barge, die für den Transport von Timmy verwendet wird, befindet sich im Nord-Ostsee-Kanal und wurde speziell entwickelt, um Tiere wie ihn zu transportieren. Sie funktioniert wie ein schwimmendes Aquarium. Ein Team von Tierärzten überwacht den gesamten Prozess, um sicherzustellen, dass es dem Wal gut geht.

„Das Tier ist transportfähig“, bestätigte Backhaus. Dennoch äußerte Thilo Maack von Greenpeace Bedenken: „Die Chancen, dass er in der Nordsee landet und dort frei schwimmt, sind gering.“ Das zeigt die Unsicherheit über Timmys langfristige Gesundheit nach dem Transport.

Fabian Ritter, ein Walforscher, bemerkte: „Es steckt unglaublich viel Lebenswillen in ihm und das hat alle – auch die Experten – überrascht.“ Diese resiliente Natur des Wals könnte entscheidend sein für seine Rückkehr in die Freiheit.

Der Transport von Timmy wird mit einer Geschwindigkeit von 3-4 Knoten durchgeführt und es bleiben noch etwa 400 Kilometer bis zur Nordsee bei Skagen. Die genaue Ankunftszeit der Barge ist jedoch unklar.

Die Rettungsaktion für Timmy zeigt nicht nur den Einsatz von Experten und Behörden, sondern wirft auch Fragen über den Schutz von Meereslebewesen auf. Wie können wir sicherstellen, dass solche Tiere nicht wieder in gefährliche Situationen geraten?

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