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Tag der Arbeit: Was bedeutet das Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“?

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Der 1. Mai 2026 wird in Deutschland unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ gefeiert, was die Herausforderungen für Arbeitnehmer deutlich macht. Was steckt hinter diesem Motto? Es ist ein Aufruf zur Stärkung der Rechte von Beschäftigten und zur Sicherstellung von Arbeitsplätzen.

Die Gewerkschaften fordern mehr Verantwortung von Arbeitgebern, um Arbeitsplätze zu sichern. In einem Land mit 3.000.000 Arbeitslosen und einer Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent ist dies besonders dringlich. Die Inflationsrate lag im März 2026 bei 2,7 Prozent, was die Reallöhne zusätzlich belastet.

Das Motto reflektiert eine lange Geschichte des Kampfes um Arbeitnehmerrechte in Deutschland. Der 1. Mai hat seinen Ursprung in den USA, wo Arbeiter bereits 1886 für den Achtstundentag demonstrierten. In Deutschland gingen am 1. Mai 1890 etwa 100.000 Menschen auf die Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

Wichtige Fakten:

  • Der 1. Mai ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland.
  • 1946 wurde er durch den Alliierten Kontrollrat als Feiertag bestätigt.
  • In Nordrhein-Westfalen gibt es keinen Feiertag namens „Tag der Arbeit“.

Trotz dieser Errungenschaften gibt es immer noch erhebliche Unterschiede im Einkommen — im Jahr 2025 betrug der Unterschied im Durchschnittslohn zwischen Männern und Frauen 16 Prozent und zwischen Ost- und Westdeutschland sogar 20 Prozent.

Sind Tarifverträge die Lösung? Diese können helfen, um gerechte Löhne zu gewährleisten und die soziale Absicherung zu verbessern. Die Gewerkschaftsbewegung hat hierbei eine Schlüsselrolle gespielt, indem sie für faire Bedingungen kämpft und auf die Missstände aufmerksam macht.

Sicher ist: Der Tag der Arbeit wird auch weiterhin eine Plattform bieten, um auf die Herausforderungen hinzuweisen, vor denen Arbeitnehmer stehen. Am 1. Mai 2026, werden wir sehen, wie viele Menschen sich an den Kundgebungen beteiligen — im Jahr 2025 waren es bereits 310.000.

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