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New York: Trump und Infantino äußern sich begeistert über Verlauf der WM

WM 2026 aktuell: Trump und Infantino begeistert über Verlauf

Vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada haben sich Donald Trump und Gianni Infantino lobend über den bisherigen Verlauf des Turniers geäußert. Beide bezeichneten das Event als einen historischen Erfolg. Trump, der US-Präsident, sprach am Freitag im Trump Tower in New York von dem „erfolgreichsten Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte“. Er merkte an, dass die USA, entgegen früherer Annahmen, ein Fußball-Land seien und dies auch bleiben werde.

FIFA-Präsident Infantino schloss sich dem Lob an und bezeichnete die aktuelle Weltmeisterschaft als die „großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten“ sowie als das „größte menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat“. Er dankte Trump für dessen Unterstützung, ohne die das Turnier nicht so erfolgreich gewesen wäre. Infantino führte die Zuschauerzahlen in den Stadien und vor den Fernsehgeräten als Beleg für seine These an und sprach davon, dass der „amerikanische Traum“ wahr geworden sei.

Lob und mögliche zukünftige Bewerbungen

Bei einem FIFA-Empfang in New York deutete Trump eine erneute Bewerbung der USA um eine Fußball-Weltmeisterschaft an. Er schlug vor, die USA erneut als Ausrichter zu wählen, diesmal jedoch ohne Mexiko und Kanada. Infantino hatte laut einem Bericht eine andere Idee geäußert, nämlich eine gemeinsame Bewerbung der USA mit China für ein zukünftiges Turnier, was Trump scherzhaft kommentierte, indem er die kurzen Flüge zwischen den Spielen und die Freude der Spieler hervorhob.

Zuvor hatte bereits Andrew Giuliani, der Leiter der FIFA-Taskforce des Weißen Hauses für die WM, eine mögliche Bewerbung der USA für die WM 2038 mit 64 Teams ins Gespräch gebracht. Trump interpretierte Infantinos Äußerungen so, dass der FIFA-Chef die WM „beim nächsten Mal noch größer machen“ wolle. Infantino hatte zuletzt eine baldige Erweiterung der WM von aktuell 48 auf 64 Mannschaften nicht ausgeschlossen.

Finale und Spielerstatus

Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft findet am Sonntag in East Rutherford zwischen Spanien und Argentinien statt. Die Vorbereitungen auf das Endspiel wurden am Freitag von der Frage überschattet, ob Waldbrände in der Region um das Stadion eine Verschiebung oder Verlegung notwendig machen könnten. Die Organisatoren, darunter die US-Regierung und die FIFA, beobachteten die Lage genau. Andrew Giuliani, der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, kündigte Gespräche mit FIFA-Präsident Gianni Infantino über den Umgang mit dem Finalspiel an. Donald Trump wurde ebenfalls in New York erwartet, um an einem FIFA-Empfang teilzunehmen und das Finale persönlich im MetLife-Stadion in New Jersey zu verfolgen. Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird erwartet.

Im Vorfeld des Finales gab es auch Neuigkeiten zum Zustand der Spieler. Spaniens Trainer Luis de la Fuente bestätigte, dass Lamine Yamal, der im Halbfinale einen Schlag auf den Oberschenkel erhalten hatte, für das Endspiel topfit sei. De la Fuente erklärte, dass Yamal aus Vorsicht eine Erholungspause erhalten habe, aber nun mit der Mannschaft trainiert habe und „in optimaler Form“ sei. Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft derweil weiterhin mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand. Er hatte sich den Ringfinger an der rechten Hand am 20. Mai verletzt und sich gegen eine sofortige Operation entschieden, um das Turnier spielen zu können.

Lionel Messi, der Superstar aus Argentinien, äußerte sich zu einem legendären Foto mit Lamine Yamal aus dem Jahr 2007. Er fand es „verrückt“, dass er damals ein Foto mit Yamal als Baby gemacht habe und sie sich nun in einem WM-Finale gegenüberstehen. Die Bilder, die den damals 20-jährigen Messi zeigen, wie er den wenige Monate alten Yamal in einer Plastikwanne badet, sind in den Medien aktuell omnipräsent und wurden für einen Wohltätigkeitskalender aufgenommen.

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel konterte die Kritik nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft im Halbfinale. Er betonte, dass ein Sieg im Spiel um Platz drei das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren wäre und es eine Frage der Perspektive sei. England trifft am Samstag um 23.00 Uhr im Spiel um Platz drei in Miami Gardens auf Frankreich.

Gianni Infantino (links) übergibt den WM-Pokal an Lionel Messi: Künftig erhält der Weltmeister auch Ringe.
Gianni Infantino (l.) übergibt den WM-Pokal an Lionel Messi: Künftig erhält der Weltmeister auch Ringe. (Quelle: Philippe Perusseau / Bestimage/imago-images-bilder) Credit: t-online.de

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