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Klopp-Geheimtreffen in New York: DFB und Klopp erzielen Einigung über Eckpunkte

WM 2026: Was das Klopp-Geheimtreffen in New York für die Bayern bedeutet - BILD

DFB-Verhandlungen in New York

In einem Flughafenhotel in New York haben sich Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit Jürgen Klopp und seinem Berater Marc Kosicke getroffen. Ziel des Treffens war es, über ein mögliches Engagement Klopps als Bundestrainer zu verhandeln. Der DFB hat nach diesem Austausch Fortschritte gemeldet, jedoch noch keine endgültige Einigung.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke reisten für die Gespräche in die USA. Die Verhandlungen, die in einem Hotel am John F. Kennedy Flughafen stattfanden, sollen über vier Stunden gedauert haben.

Der DFB veröffentlichte am Samstagnachmittag (MESZ) eine Mitteilung, in der von einem „konstruktiven Austausch“ die Rede war. Dabei wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt. Die Gespräche sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden.

Zuversicht und Vertragsdetails

Beide Seiten äußerten sich zuversichtlich, dass die Verhandlungen letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können. Ein möglicher Vertrag müsste final in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG beschlossen werden.

Eine mögliche Einigung steht unter dem Vorbehalt einer Freigabe durch Klopps derzeitigen Arbeitgeber Red Bull. Jürgen Klopp ist bis 2029 als „Global Head of Soccer“ beim Red-Bull-Konzern unter Vertrag. Ob eine Ablösesumme fällig wird, ist noch unklar. Berichten zufolge könnte Klopp jedoch als Werbebotschafter für Red Bull tätig bleiben.

Mögliche Details des DFB-Angebots an Klopp sind im Vorfeld bekannt geworden. Demnach soll der 59-Jährige einen Vertrag bis 2030 erhalten und ein höheres Gehalt als sein Vorgänger Julian Nagelsmann beziehen. Nagelsmann soll unbestätigten Medienberichten zufolge rund sieben Millionen Euro pro Jahr erhalten haben.

Bedeutung für den deutschen Fußball

Die Verpflichtung von Jürgen Klopp wird als bedeutend für die Zukunft des deutschen Fußballs angesehen. Er gilt Umfragen zufolge als Wunsch-Bundestrainer der Deutschen. Mit Klopp, Sportdirektor Rudi Völler und Watzke soll die Nationalmannschaft wieder zu alter Stärke finden.

Es wird bemerkt, dass keiner der Beteiligten – Klopp, Völler und Watzke – eine Vergangenheit beim FC Bayern München hat, was eine Abkehr von früheren Personalentscheidungen darstellt. Klopps Vorgänger Hansi Flick und Julian Nagelsmann hatten beide eine Bayern-Vergangenheit.

Trotzdem wird Klopp bei der Zusammenstellung der Nationalmannschaft nicht an einigen Bayern-Spielern vorbeikommen. Namen wie Jamal Musiala und Joshua Kimmich werden in diesem Zusammenhang genannt. Auch die Frage nach dem Kapitän der Nationalelf könnte spannend werden.

Jürgen Klopp wäre nicht der erste Bundestrainer, dessen Verpflichtung in New York angebahnt wurde. Bereits 2004 flog der damalige DFB-Präsident Mayer-Vorfelder in geheimer Mission nach New York, um mit Jürgen Klinsmann, ebenfalls in einem Flughafenhotel, die Übernahme des DFB-Jobs zu klären.

Die Gespräche zwischen dem DFB und Jürgen Klopp werden in der kommenden Woche fortgesetzt.

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Source: bild.de