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Klopp bestätigt Einigung mit Red Bull für Bundestrainerposten

Red Bull gibt Klopp frei für Deutschland! - BILD

Weg frei für den Bundestrainer

Jürgen Klopp, der 59-jährige Trainer, hat eine Einigung mit seinem derzeitigen Arbeitgeber Red Bull bestätigt, die seinen vorzeitigen Ausstieg aus dem bis 2029 laufenden Vertrag ermöglicht. Diese Entwicklung ebnet den Weg für seine mögliche Ernennung zum Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Die Gespräche mit Red Bull wurden als sehr großzügig beschrieben, obwohl Klopp betonte, dass noch nichts final sei und weitere Gespräche mit dem Verband anstünden.

Berichten zufolge könnte Klopp bereits Ende dieser Woche, möglicherweise am Freitag, auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Der DFB hat sich bisher nicht zum aktuellen Verhandlungsstand geäußert und verweist auf die zuständigen Gremien, die eine finale Entscheidung treffen werden.

Details zur Freigabe und mögliche Nachfolge

Der Red Bull-Boss Oliver Mintzlaff hat Klopp die Freigabe erteilt, um dem deutschen Fußball zu helfen. Es gab keine finanziellen Forderungen von Red Bull an den DFB. Auch eine ursprünglich diskutierte Rolle Klopps als Botschafter oder sportlicher Ratgeber für den Konzern ist vom Tisch. Dies ermöglicht Klopp, sich vollständig auf seine Aufgaben als Bundestrainer zu konzentrieren.

Die Entscheidung von Red Bull wird als strategisch klug angesehen, da eine fortgesetzte Verbindung Interessenskonflikte hätte hervorrufen können. Klopp war seit Januar 2025 als „Head of Global Soccer“ für Red Bull tätig, nachdem er viele Jahre als Vereinstrainer gearbeitet hatte.

Mögliche Veränderungen im DFB-Management

Neben der Trainersuche treibt der DFB offenbar auch die Suche nach einem Nachfolger für Andreas Rettig voran, dessen Vertrag als DFB-Geschäftsführer im Dezember ausläuft. Der ehemalige Nationalspieler Per Mertesacker gilt als aussichtsreicher Kandidat für diese Position. Mertesacker bestätigte, dass der Kontakt zum DFB nie abgerissen sei und in der letzten Woche neue Dynamik in die Gespräche gekommen sei.

Mertesacker, der Weltmeister von 2014, erklärte, dass es noch nichts zu verkünden gäbe, die Priorität aber zunächst bei Jürgen Klopp liege. Er äußerte sich als ZDF-Experte zum Stand der Verhandlungen und traf dabei auf Klopp, der als Experte für MagentaTV beim WM-Finale tätig war.

Lob für Klopps Führungsqualitäten

Mario Götze, der von 2010 bis 2013 mit Klopp bei Borussia Dortmund zusammenarbeitete, lobte die Führungsqualitäten des designierten Bundestrainers. Götze hob hervor, dass Klopp verstehe, wie man mit Menschen umgeht, Spieler führt und Erwartungen managt. Er sei sehr deutlich in dem, was er wolle und fordere, und bringe Menschen zusammen, damit sie ihr Bestes geben können.

Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann äußerte ebenfalls seine Hoffnung auf Klopp als Bundestrainer. Klinsmann sieht in Klopp jemanden, der einen Neuanfang starten kann, da er die Energie und positive Art besitze, andere Menschen mit ins Boot zu holen. Die offizielle Vorstellung von Klopp als Bundestrainer wird in den nächsten Tagen erwartet, sobald alle letzten Vertragsdetails geklärt sind.

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Source: bild.de