Eine Finanzexpertin warnt, dass klassische Sparformen wie das Sparbuch durch die Inflation zu einem schleichenden Wertverlust führen. Dies betrifft besonders Frauen, die oft glauben, sie würden mit dem Sparen alles richtig machen.
Die Wahrnehmung von Sicherheit bei Kontoguthaben täuscht oft über das tatsächliche Risiko hinweg. Simon Buck beschreibt das Sparbuch und Tagesgeld als „Risikofall“, den viele nicht bemerken.
Die Inflation führt zu einem realen Vermögensverlust bei klassischen Sparformen. Bei einem Zinssatz von 1 Prozent und einer Inflation von 3 Prozent droht ein Kaufkraftverlust von rund 20 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts. Wer sein Geld dauerhaft auf niedrig verzinsten Konten liegen lässt, verliert nicht nur Kaufkraft, sondern vor allem Zeit.
Das ist besonders bedenklich, wenn man bedenkt, dass Kontoguthaben oft als besonders sicher wahrgenommen werden. Doch in Wirklichkeit könnte diese Sicherheit trügerisch sein. Viele Frauen arbeiten gegen sich selbst, wenn sie die Inflation nicht mitdenken.
Der Schritt vom Sparen hin zum Investieren bedeutet deshalb nicht, Sicherheit aufzugeben. Aktien und ETFs gelten als Sondervermögen und sind im Falle einer Bankeninsolvenz rechtlich geschützt.
Vorteile des Investierens:
- Der Einstieg in den Kapitalmarkt ist bereits mit geringen monatlichen Beträgen zwischen 25 und 100 Euro möglich.
- Exchange Traded Funds (ETFs) ermöglichen durch breite Streuung eine Risikoverteilung.
- ETFs erzielten in der Vergangenheit durchschnittliche Jahresrenditen von etwa 8 Prozent.
Dr. Daniela Sußmann betont: „Der Schritt vom Sparen hin zum Investieren bedeutet deshalb nicht, Sicherheit aufzugeben.“ Es ist wichtig, die eigene Strategie zu überdenken und alternative Wege zum Vermögensaufbau in Betracht zu ziehen.





