Reinhold Messner, der erste Mensch, der alle 14 Achttausender bestiegen hat, tritt heute in der ARD-Quizshow „Wer weiß denn sowas?“ auf. Diese Sendung läuft montags bis freitags um 18:00 Uhr im Ersten und zieht im Schnitt rund 3,3 Millionen Zuschauer an. Messners Auftritt wird mit Spannung erwartet — nicht nur wegen seiner beeindruckenden Leistungen im Bergsteigen, sondern auch wegen seiner Ansichten über Klimaschutz und Natur.
Messner wurde am 17. September 1944 in Brixen in Südtirol geboren. Seine Karriere begann 1970 mit der Besteigung des Nanga Parbat. Dies war erst der Anfang einer Reihe von historischen Besteigungen. 1978 erreichte er als erster Mensch den Mount Everest ohne Flaschensauerstoff — eine Leistung, die bis heute als eine der größten Herausforderungen im Bergsteigen gilt.
In den folgenden Jahren setzte er seine Grenzen immer weiter — 1980 bestieg er den Everest solo und ohne zusätzlichen Sauerstoff. Schließlich bezwang er 1986 mit dem Lhotse alle 14 Achttausender vollständig. Diese Erfolge machen ihn zu einer Schlüsselfigur im Extremsport.
Aber Messners Einfluss geht über das Bergsteigen hinaus. Er engagiert sich aktiv für den Schutz der Bergwelt und des Klimas. Seine Stimme ist wichtig in Debatten über Waldwirtschaft und die Erhaltung natürlicher Lebensräume — Themen, die gerade in den Alpen von großer Bedeutung sind.
Das heutige Auftreten in „Wer weiß denn sowas?“ bietet eine Plattform, um über seine Erfahrungen zu sprechen und jüngere Generationen zu inspirieren. Aber warum ist es so bedeutend, dass jemand wie Messner in einem Quizformat auftritt? Es zeigt, dass Abenteuer und Wissen Hand in Hand gehen können.
Messner bleibt also, mit 81 Jahren, eine Figur der Gegenwart – unbeirrt, unbequem und nach wie vor unverzichtbar für alle Debatten rund um Natur, Abenteuer und die Grenzen des Möglichen. Seine Bücher und Vorträge erreichen ein breites Publikum und fördern das Bewusstsein für wichtige Umweltfragen.
Die Zuschauer dürfen sich auf einen spannenden Abend freuen — nicht nur auf Fragen zum Bergsteigen, sondern auch auf tiefere Einblicke in Messners Philosophie über das Leben und die Natur.





