Die Fahrgäste eines Regionalexpresses aus Regensburg blieben aufgrund eines technischen Defekts liegen und mussten selbst zur Feuerwehr in Eggmühl wandern, um Ersatzbusse zu erreichen. In der Zwischenzeit ereignete sich ein weiterer Vorfall, als ein anderer Regionalexpress bei Scheer mit vorsätzlich auf die Gleise gelegten Baumstämmen kollidierte.
Der defekte Zug blieb wegen eines Problems mit dem Hauptschalter stehen. Etwa 700 bis 800 Fahrgäste waren betroffen und mussten eine Strecke von 2-3 Kilometern zur Feuerwehr zurücklegen. Claus Lochbihler, einer der Reisenden, äußerte sich enttäuscht: „Eine Durchsage kam nicht mehr.“ Diese Situation wirft Fragen zu den Fahrgastrechten auf.
Währenddessen war der andere Regionalexpress auf der Strecke von Sigmaringen nach Ulm unterwegs, als die Kollision geschah. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein, was glücklicherweise dazu führte, dass niemand verletzt wurde. Insgesamt waren 18 Fahrgäste und eine Fahrgastbegleiterin im Zug.
Die Polizei hat bereits Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Bahnstrecke zwischen Köfering und Eggmühl blieb bis 21 Uhr gesperrt, wodurch sich die Verspätungen im nachfolgenden Schienenverkehr auf bis zu 2 Stunden summierten.
Die Deutsche Bahn bestätigte die technische Störung des ersten Zuges und betonte: „Die Sicherheit der Passagiere habe immer Priorität.“ Dennoch bleibt unklar, was genau die Ursache für den technischen Defekt war. Die genauen Umstände sind noch nicht vollständig geklärt.





