„Es war eigentlich ein bisschen unwirklich“, sagt Ragnhild Femsteinevik, die nach einer enttäuschenden Saison geheiratet hat und nun nicht mehr im norwegischen Biathlon-Kader zu finden ist. Ihre Entscheidung, den Sport hinter sich zu lassen, folgt auf eine Zeit voller Herausforderungen.
Femsteinevik war Teil des norwegischen Teams, das bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 in Lenzerheide zwei Medaillen gewann — Silber in der Frauenstaffel und der Mixed-Staffel. Dennoch wurde sie im Dezember 2022 aus dem A-Kader gestrichen und ihr Platz wurde von Asne Skrede übernommen.
Das Norwegische Biathlon-Team hat sich für die kommende Saison neu aufgestellt. Femsteinevik ist nicht im A- oder B-Aufgebot für den Winter 2023/2024 vertreten. Das wirft Fragen auf: Wie geht es jetzt weiter? Konzentriert sie sich auf ihr Privatleben oder plant sie ein Comeback?
Die Situation wird durch die Karriereunterbrechung von Grace Castonguay kompliziert. Castonguay gab bekannt: „Ich habe beschlossen, mich für eine Weile vom Vollzeit-Sport zurückzuziehen.“ Auch sie hatte eine schwierige Saison und belegte im IBU-Cup den 103. Platz im Gesamtklassement.
Wichtige Fakten:
- Femsteinevik heiratete am Samstag.
- Sie gewann bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2025 zwei Silbermedaillen.
- Ihr Platz im Kader wurde von Asne Skrede übernommen.
Ob Femsteinevik ihre sportliche Karriere fortsetzen möchte, bleibt unklar. Die letzten Monate waren für viele Athleten herausfordernd, insbesondere mit dem Druck der Olympischen Winterspiele, die vor der Tür stehen.
Die nächsten Schritte der Athleten werden genau beobachtet — sowohl von Fans als auch von Experten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dynamik innerhalb des Norwegischen Biathlon-Teams entwickeln wird.





