Marius Borg Høiby könnte bald aus der Untersuchungshaft entlassen werden, wenn er eine elektronische Fußfessel trägt und einen festen Wohnsitz nachweist. Ein Antrag auf Freilassung wird am 6. Mai 2026 vor dem Amtsgericht Oslo verhandelt.
„Für ihn ist es wichtig, seine Aussage direkt vor dem Richter zu machen, der über den Fall entscheiden wird“, erklärte der Anwalt von Marius Borg Høiby. Die Belastung sei für ihn insgesamt groß, so René Ibsen weiter. Der soziale Umgang mit anderen Menschen sei ein wichtiger Aspekt in dieser schwierigen Zeit.
Høiby ist in 40 Punkten angeklagt, darunter mehrere Vergewaltigungen. Er wurde am 2. Februar 2026 festgenommen — nur einen Tag bevor sein Prozess beginnen sollte. Diese Situation hat die öffentliche Aufmerksamkeit auf seine Familie gelenkt, insbesondere auf Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon.
Das Wohnverhältnis von Marius Høiby ist besorgniserregend. Er hat die Wohnung in Frogner nicht mehr, also mussten wir eine andere Lösung finden, sagte Ibsen. Ein neuer Mietvertrag für ein Haus auf Gut Skaugum wurde bereits abgeschlossen.
Die Entscheidung über seine Freilassung wird am 6. Mai 2026 getroffen. Sollte das Gericht dem Antrag stattgeben, könnte Høiby in einem Haus leben, das sich im Besitz seiner Familie befindet.
Das sagt viel über die Herausforderungen aus, mit denen er konfrontiert ist. Der Druck ist enorm; die Öffentlichkeit verfolgt jeden Schritt genau. Das Wohnverhältnis sei „über sie geregelt“ worden, fügte Ibsen hinzu.
Bisher gibt es keine weiteren Informationen darüber, wie das Gericht entscheiden wird. Aber die nächste Anhörung verspricht, entscheidend zu sein.





