„Ich bin von dieser sagenhaften Dämlichkeit da teilweise auch wirklich erschüttert“, sagt Katrin Müller-Hohenstein, die seit 2006 das aktuelle Sportstudio im ZDF moderiert. Trotz ihrer 20-jährigen Karriere bleibt sie konsequent gegen die Nutzung sozialer Medien.
Am 2. Mai 2026 moderierte sie ihre 270. Ausgabe des Sportstudios. In einer Branche, die zunehmend von sozialen Medien geprägt ist, stellt sich die Frage: Warum hält sie an ihrer ablehnenden Haltung fest? Müller-Hohenstein sieht darin keinen Mehrwert für ihr Privatleben und kritisiert die Inhalte als „sagenhafte Dämlichkeit“. Sie hat in ihrer Karriere über viele bedeutende Sportereignisse berichtet, darunter die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und mehrere Olympische Spiele.
Sie erklärt weiter: „Was soll ich denn da posten?“ Ihre Skepsis geht so weit, dass sie die Arbeit in sozialen Medien als einen zusätzlichen Beruf betrachtet, den sie nicht ausüben möchte. Für sie ist es wichtig, ihre privaten Angelegenheiten privat zu halten. „Es ist mir nicht wichtig, es ist mir egal. Und letztlich habe ich die privaten Sachen wirklich gerne für mich privat. Das gibt mir die Macht über mich selber“, so Müller-Hohenstein.
Katrin Müller-Hohenstein hat eine neue Rolle als Moderatorin der Morningshow beim DAB+-Sender Absolut Oldie Classics seit Januar 2026 übernommen. Diese Entscheidung zeigt, dass sie weiterhin aktiv in der Medienlandschaft bleibt, jedoch auf ihre eigene Art und Weise — ohne sich dem Druck sozialer Medien zu beugen.
Die Diskussion um den Einfluss sozialer Medien auf das Privatleben von Prominenten wird weiterhin kontrovers geführt. Viele Menschen fragen sich, ob der Druck zur ständigen Präsenz in sozialen Netzwerken wirklich notwendig ist oder ob es auch andere Wege gibt, um erfolgreich zu sein — wie es Katrin Müller-Hohenstein vorlebt.
Ihre Karriere und ihre Ansichten sind besonders relevant in einer Zeit, in der viele Menschen versuchen, mit sozialen Medien umzugehen und deren Einfluss zu navigieren. Ihre klare Haltung könnte für viele eine Inspiration sein.
Katrin Müller-Hohenstein bleibt ein bemerkenswertes Beispiel dafür, dass man auch ohne soziale Medien erfolgreich sein kann. Ihre Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und ihre Privatsphäre zu schützen, könnte für viele eine wertvolle Lektion darstellen.





