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Hantavirus: Was geschah auf dem Kreuzfahrtschiff?

hantavirus — DE news

Nach einem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius sind drei Menschen gestorben. Kap Verde hat daraufhin die Anlegeerlaubnis für das Schiff verweigert, während die WHO die Gefahr für die allgemeine Bevölkerung als gering einstuft.

Die Situation ist besorgniserregend: Ein Passagier ist auf der Intensivstation in Südafrika behandelt worden. Die Gesundheitsbehörde hat dies als medizinische Evakuierung eingestuft, um weitere Infektionen zu verhindern.

Die Ursache für die Infektionen ist jedoch noch unklar. Hantaviren sind seit den 1950er-Jahren bekannt und werden üblicherweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. In Deutschland erkranken jährlich nur wenige Hundert Menschen an dem Virus.

Fakten zum Ausbruch:

  • Drei Menschen sind mutmaßlich nach dem Ausbruch gestorben.
  • Einer der Verstorbenen ist ein Deutscher oder eine Deutsche.
  • Drei weitere Personen sind infiziert.

Hans Kluge von der WHO erklärte: „Die Gefahr für die allgemeine Bevölkerung bleibt weiterhin niedrig.“ Diese Aussage gibt den Passagieren und ihren Angehörigen Hoffnung, auch wenn das Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Die niederländischen Behörden haben angekündigt, zwei weitere Betroffene ausfliegen zu wollen. Das Kreuzfahrtschiff MV Hondius war zuvor von Argentinien auf dem Weg zu den Kap Verde, was zusätzliche Herausforderungen für die Gesundheitsbehörden mit sich bringt.

In Deutschland gab es in den letzten 25 Jahren nur einen Todesfall durch Hantavirus. Dennoch bleibt die Situation ernst, insbesondere da 40 Prozent der Fälle potenziell tödlich enden können.

Das Gesundheitswesen muss nun wachsam bleiben. Die nächsten Schritte werden entscheidend sein, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und den betroffenen Personen zu helfen.

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