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Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Was ist passiert?

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Drei Passagiere, darunter ein Deutscher, starben nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff, das in Kap Verde nicht anlegen darf. Der Vorfall geschah am 4. Mai 2026 und betrifft das Expeditionsschiff MV Hondius.

Die Situation an Bord ist ernst. Ein Passagier wurde positiv auf Hantavirus getestet und befindet sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation in Johannesburg. Zwei Crewmitglieder zeigen ebenfalls Symptome, jedoch ist bei ihnen das Virus noch nicht bestätigt.

Das Kreuzfahrtschiff mit insgesamt 149 Insassen, darunter 88 Passagiere und 70 Besatzungsmitglieder, darf derzeit nicht in den Hafen von Kap Verde einlaufen. Die Behörden haben beschlossen, das Schiff unter Quarantäne zu stellen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erklärt, dass die Gefahr für die allgemeine Bevölkerung niedrig bleibt. Dennoch bleibt unklar, ob das Hantavirus tatsächlich die Todesursache bei den verstorbenen Passagieren war.

Wichtige Fakten:

  • Drei Menschen starben nach einer Hantavirus-Erkrankung auf einem Kreuzfahrtschiff.
  • Ein deutscher Passagier ist unter den Toten.
  • Zwei niederländische Passagiere starben ebenfalls.

Hantaviren sind seit den 1950er-Jahren bekannt und werden typischerweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. In Deutschland erkranken jährlich nur wenige Hundert Menschen an Hantavirus; in den letzten 25 Jahren gab es dort nur einen Todesfall.

Die medizinische Situation an Bord des Schiffs bleibt angespannt. Oceanwide Expeditions hat bereits erklärt, dass sie die Lage genau beobachten. Die nächsten Schritte hängen von weiteren Testergebnissen ab und wie die Behörden mit der Situation umgehen werden.

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