Ab Herbst 2025 gelten in Griechenland neue, verschärfte Verkehrsregeln, die nicht nur Einheimische, sondern auch Urlauber betreffen werden. Die griechische Regierung hat beschlossen, die Bußgelder für verschiedene Verkehrsverstöße drastisch zu erhöhen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Die neuen Regelungen sehen vor, dass Verstöße gegen die Verkehrsregeln mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Zum Beispiel kann das Telefonieren am Steuer beim ersten Verstoß mit 350 Euro und einem 30-tägigen Führerscheinentzug bestraft werden. Rasern, die mit über 200 km/h geblitzt werden, droht sogar ein Bußgeld von bis zu 8000 Euro und ein vierjähriges Fahrverbot.
Wichtige Änderungen:
- Das Tempolimit auf Autobahnen wird von 130 km/h auf 140 km/h angehoben.
- Beträgt das Bußgeld für Rauchen mit Kindern im Auto bis zu 2000 Euro.
- Die Polizei hat das Recht, das Kennzeichen eines falsch parkenden Fahrzeugs einzuziehen.
Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit in Griechenland zu erhöhen und das Bewusstsein der Fahrer zu schärfen. Ein Sprecher der Regierung betonte: „Die Maßnahmen richten sich nicht nur an Einheimische, sondern treffen auch Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind.“ Dies bedeutet, dass auch Touristen bei Verstößen zur Kasse gebeten werden können.
Zudem ist es wichtig zu wissen, dass Bußgelder aus Griechenland auch in Deutschland vollstreckt werden können. Dies könnte für viele Urlauber eine unangenehme Überraschung darstellen, wenn sie nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub Post vom zuständigen deutschen Amt erhalten.
Anonymität in sozialen Medien:
- Dimitris Papastergiou sagte: „Das Hauptproblem hinter der Anonymität ist die Toxizität – jeder kann, besonders in sozialen Medien, den Ruf einer Person beschädigen und ihren Charakter zerstören.“
- Die griechische Regierung plant zudem ein Verbot anonymer Nutzerkonten in sozialen Netzwerken.
- Ziel ist es, gegen Falschnachrichten und Hassrede vorzugehen.





