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Amazon aktie: Wie steht es um die nach dem Nettogewinn von 30,3 Milliarden Dollar?

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Amazon hat im ersten Quartal 2026 die Erwartungen der Wall Street regelrecht pulverisiert. Der Nettogewinn beträgt 30,3 Milliarden Dollar, was den Analystenprognosen weit überlegen ist. Doch während das Unternehmen floriert, müssen Investoren auch die Herausforderungen betrachten, die mit den massiven Kapitalinvestitionen in Künstliche Intelligenz einhergehen.

Vor dieser Entwicklung erwarteten Analysten einen Gewinn je Aktie von nur 1,62 Dollar. Stattdessen liegt dieser nun bei 2,78 Dollar. Dies ist ein klarer Indikator für Amazons starkes Wachstum im Cloud-Geschäft.

Das AWS-Wachstum ist beeindruckend: Die Cloud-Sparte erzielte einen Umsatz von 37,6 Milliarden Dollar, was einem Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahlen zeigen, dass Amazon nicht nur im E-Commerce, sondern auch im Cloud-Sektor weiterhin führend ist.

Aber diese Erfolge haben ihren Preis. Amazon plant für das Gesamtjahr Ausgaben von rund 200 Milliarden Dollar. Ein großer Teil dieser Investitionen wird in den Ausbau der KI-Infrastruktur fließen — eine Strategie, die langfristig hohe Margen verspricht.

Andy Jassy, CEO von Amazon, erklärte: „Die Wachstumsstrategie für AWS wird von einem mehrjährigen Kapazitätsaufbau getragen.“ Diese Investitionen könnten kurzfristig die Cashflows belasten. Ist das eine riskante Strategie? Experten sind geteilter Meinung.

Ein Analyst bemerkte: „Die Bewertung sollte weniger auf den kurzfristigen Cashflow-Tabellen beruhen, sondern stärker auf messbarem Operating-Leverage in AWS.“ Dies bedeutet, dass Investoren möglicherweise Geduld aufbringen müssen, um die Früchte dieser Investitionen zu sehen.

Die Aktie notiert aktuell bei rund 225 Euro, was sie direkt an ihr Jahreshoch bringt. Auch die Erlöse im Werbegeschäft kletterten um 24 Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar.

Amazons Position im Markt bleibt stark. Doch wie wird sich das Unternehmen in einem sich schnell verändernden technologischen Umfeld behaupten? Die nächsten Monate werden entscheidend sein — sowohl für das Cloud-Geschäft als auch für die Künstliche Intelligenz.

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