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Dortmund bereitet drittes Angebot für Said El Mala vor

BVB: Ganz neue Entwicklung im Poker um Said El Mala - BILD

Verhandlungen um Said El Mala intensivieren sich

Borussia Dortmund intensiviert offenbar die Bemühungen um die Verpflichtung von Said El Mala, dem Offensivspieler des 1. FC Köln. Nach Informationen von „Sky Sport“ bereiten die Schwarz-Gelben in dieser Woche ein drittes Angebot vor, um den Effzeh von einem Verkauf zu überzeugen. Dieses neue Angebot soll eine höhere Sockelablöse sowie attraktive Bonuszahlungen beinhalten.

Zuletzt hatte Dortmund laut „Sky Sport“ ein Angebot über 34 Millionen Euro fixe Ablöse plus weitere 10 Millionen Euro an möglichen Boni unterbreitet. Der 1. FC Köln lehnte dieses Angebot jedoch ab und soll weiterhin auf einer Ablösesumme von insgesamt 50 Millionen Euro bestehen. Die Differenz zwischen den Forderungen der Vereine scheint sich jedoch zu verringern.

Die Gespräche zwischen Dortmund und Köln sollen sich zuletzt angenähert haben. El Mala selbst soll einem Wechsel zum BVB grundsätzlich offen gegenüberstehen und diesen Wunsch intern geäußert haben. Ob das neue Angebot zu einem Durchbruch führt oder die Verhandlungen fortgesetzt werden, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Sportdirektor Ole Book in zentraler Rolle

Bei den Verhandlungen um Said El Mala setzt der BVB erneut auf die Geduld und das Verhandlungsgeschick von Sportdirektor Ole Book. Book hatte bereits bei der Verpflichtung von Konstantinos Karetsas bewiesen, dass er in Transferpoker einen langen Atem haben kann. Damals soll der KRC Genk Medienberichten zufolge lange auf eine Ablöse im Bereich von 40 Millionen Euro bestanden haben.

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picture Credit: eurosport.de

Letztendlich einigten sich beide Klubs auf eine Sockelablöse von 30 Millionen Euro, die durch Bonuszahlungen auf bis zu 32 Millionen Euro ansteigen kann. Dieser Fall könnte als Präzedenzfall für die aktuellen Verhandlungen um El Mala dienen, bei denen Book offenbar erneut auf Zeit spielt, anstatt die Forderungen des 1. FC Köln vorschnell zu erfüllen.

Das neue Angebot des BVB soll sich auf rund 40 Millionen Euro fixe Ablöse belaufen. Zusätzlich sollen erfolgsabhängige Bonuszahlungen den Gesamtwert des Pakets weiter erhöhen. Mit dieser attraktiven Bonusstruktur hofft Dortmund, die Verantwortlichen in Köln doch noch von einem Verkauf zu überzeugen. Sollte Köln das Angebot annehmen, würde El Mala zum Rekordeinkauf der Westfalen aufsteigen.

Lars Ricken äußert sich zu Transfergerüchten

Auch BVB-Sportvorstand Lars Ricken hat sich im Gespräch mit den „Ruhr Nachrichten“ zu einem möglichen Transfer von Said El Mala geäußert. Er gab sich jedoch schmallippig und betonte, dass der Verein keine Wasserstandsmeldungen zu Gerüchten abgebe. Ricken erklärte, dass man viele Optionen prüfe und in Gesprächen mit verschiedenen Kandidaten sei.

Der 1. FC Köln, an den El Mala noch bis 2030 ohne Ausstiegsklausel gebunden ist, fordert weiterhin 50 Millionen Euro. Ein zuvor vom BVB vorgelegtes Angebot, das nach Auszahlung aller Boni maximal 42 Millionen Euro erreicht hätte, soll bei den Verantwortlichen des FC für Verärgerung gesorgt haben.

Transfer-Insider Florian Plettenberg von „Sky“ hatte angedeutet, dass er weiterhin an einen Wechsel von El Mala glaubt, obwohl in Köln nicht damit gerechnet werde, dass noch etwas passiert. Aus Dortmunder Sicht sprechen einige der bisherigen Transfers dafür, dass noch Aktivitäten auf dem Transfermarkt zu erwarten sind.

So wechselte Karim Adeyemi für 22 Millionen Euro zum FC Barcelona. Auch die Gehälter von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan fallen nach Abgängen im Sommer weg. Ricken bestätigte, dass der Verein weitere Einsparungen im Kader plane: „Wenn wir dort Einsparungen erzielen, verschafft uns das einen finanziellen Spielraum. So können wir im Zweifel auch noch einmal reagieren und das eine oder andere Transfergeschäft zusätzlich machen, womit wir ursprünglich nicht gerechnet hatten.“

Source: eurosport.de